Die Insel


Vorwort:

Diese Story ist als Anthro-Roman geplant, also sind viele Figuren eine Mischung aus Mensch und Tier.

Viel Spaß!


Im Namen des Volkes erkläre ich sie für schuldig. So eine Menschenverachtung wie Sie sie an den Tag leben habe ich in diesem Saal lange nicht mehr erlebt, und deshalb lasse ich Sie im Hochsicherheitstrakt des Farde-Staatsgefängnis bringen. Ihre Strafdauer ist lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung, ohne Chance auf Bewährung.“ sagte der Richter dem ich nur ein kühles lächeln zu warf. Ich hatte gelebt wie ein König und auch sie konnten mich nicht unterkriegen. Die Familie würde mich schon bald raus holen, ich würde mir einen Spaß im Gefängnis machen und vielleicht sogar gute Kontakte knüpfen. Außerdem was wollte der Richter das ich Mitleid zeige für die Familien der Verräter und der Schmarotzer? Niemals. Sie konnten froh sein das sie so davon kamen und der Boss nicht auf sein Geld bestand.

Kurz darauf wurde ich auch schon mit einem Gefangenentransport weggebracht. Und dann auch noch nach Farde, die Insel. Das würde noch lustig, den Laden würde ich noch so richtig auf mischen, Denn ich hatte einen Plan, ich würde mir ein Paar Leute suchen und anfangen den Knast zu übernehmen. Warum? Aus Spaß und purer Langeweile. Ich hatte hier draußen alles was ich wollte also war es jetzt Abwechslung von unten anzufangen. Und zu sehen wie sich die Gorillas im Knast gegenseitig den Schädel einschlagen, auch nicht übel. Denn wie gesagt lange würde ich dort nicht bleiben.

Angekommen wurde ich zum Gefängnisdirektor der Insel gebracht, ein fetter stinkender Bär.

Ah, Mr. Williams. Ich heiße sie hier willkommen und hoffe sie werden uns hier keinen Ärger machen.“

Ich antwortete nicht, da mein Blick noch an dem schmierigen braunen Pelz und dem Bauch der schon weit über seiner Hose lag.

Mr. Williams? Alles in Ordnung?“
„Natürlich. Ich denke wir werden hier noch viel Spaß zusammen haben.“ ich spuckte die Worte praktisch vor seine Füße und sah zufrieden das ihm der Schweiß auf der Stirn stand, aber unterschätzen durfte ich ihn nicht, immerhin war er nicht umsonst der Leiter hier.
„Captain Getroid, bringen sie ihn in seine Zelle.“

Mich packte ein 2 Meter Stier am Arm und zog mich aus dem Büro. Der Direktor hielt wohl nichts von längeren Unterhaltungen. Auch egal. Der Captain brachte mich in den Zellentrakt C wo mir einige Blicke folgten und mir sogar hinterher gerufen wurde: „Hey Neuer, schöner Arsch.“ Ich ignorierte es. Was sollte ich auch jetzt machen. Wir würden sehen.

Ich wurde zu Zelle 23 gebracht. Getroid stieß mich hinein und ich sah einen schmächigen Kerl vom Bett springen. Er stand ziemlich in die Ecke gedrückt. Ich wartete bis die Wachen weg gingen, dann ging ich ohne ihn zu beachten einmal durch die Zelle. Er machte keinen Mucks, selbst als ich seine Sachen aus dem Bett räumte und mich auf seinem Bett breit machte. Ich testete ihn. Als nächstes ging ich zum Fenster und stützte mich mit den Ellenbogen am Fensterrahmen ab. Mein Blick fiel auf ein Buch. Ich hob es auf und wollte es aufschlagen.

Lass das bitte liegen.“ sagte er mich kleinlauter Stimme.

Warum?“
„Weil das meines ist. Sie können gerne Fragen ob Sie es lesen dürfen aber bitte nicht einfach weg nehmen.“

Und wenn ich es lese ohne zu fragen was machst du dann?“

Er schwieg und schien zu überlegen was er gegen mich machen könnte. Ich war einen Kopf größer und wesentlich kräftiger als er. Er war nicht der Typ der im Knast saß. Würde noch interessant werden zu erfahren was er hier machte.

Noch jemand da? Was willst du dagegen tun?“
„Ich kann nichts dagegen tun aber ich hoffe Sie können meinem Standpunkt verstehen.“
Ich legte das Buch auf Seite. „Klar. Du kannst du sagen, ich bin Eric Williams.“ Ich streckte ihm die Hand hin und er schüttelte sie.

Marco Mesut.“
„Hi, du kannst dein Bett natürlich wieder haben, ich wollte nur mal sehen wie weit ich gehen kann.“
„Okay, danke.“

Er war ein Löwe, das erkannte man an dem langen schlanken Schwanz mit den längeren Haaren am Ende, dem weißen Gesicht und den vorne langen hinten mittellangen braunen Haaren. Dazu die großen Ohren und die beige und weiße Pelzfarbe. Auch die gelben Augen waren ein typisches Merkmal für diese Rasse.

Ich dagegen war ein Wolf, mit grauem sonst nicht speziell gezeichnetem Pelz und blauen Augen.

Er sah aus wie das perfekte Opfer in einem Gefängnis, klein, schwach und vermutlich keine Freunde. Das würde sich aber ab jetzt ändern. Ich setzte mich auf mein Bett und auch er setzte sich.

Und Marco warum bist du hier?“

Er zuckte merklich zusammen und wich meinem Blick aus.

Also ich habe bei einem Bankraub mitgemacht, ich war dort gerade angestellt worden und ich habe den anderen die Codes gegeben. Es lief alles glatt und kein Verdacht viel darauf das ich etwas verraten hatte. Dann wollte ich meinen Anteil abholen und sie wollten mir nichts geben und lachten mich aus. Dann holte einer die Waffe aus dem Schrank die für den Überfall benutzt worden waren. Ich griff so schnell zu das er sie nicht wieder an sich reißen konnte. Ich verlangte nochmal das Geld und ich sah wie sie ihre Waffen ziehen wollten, also habe ich zuerst geschossen. 4 von 5 habe ich erwischt, aber der letzte nicht, er nahm das Geld, rief die Bullen und ist dann abgehauen mit der Kohle. Die Polizei ging davon aus das sie mir das Geld nicht geben wollten, glaubten mir aber nicht das noch einer auf der Flucht ist, aber ist ja auch unwichtig, ich komme hier nicht mehr raus. Aber genug von mir, was treibt den Stellvertreter der Surille Familie auf die Insel?“
„Tja, Auftragsmord. Wie gesagt, ich hab einiges für die Familie zu tun und die Verräter müssen bestraft werden. Leider wurde ich gefasst. Aber lange bleib ich nicht hier. Und so lang mach ich mir ein Spaß hier.“
„Einen Spaß?“
„Ich werde hier Stress machen und das Gefängnis übernehmen. Aber dafür brauch ich auf jeden Fall deine Hilfe.“

Meine Hilfe? Wie kann ich dir helfen?“

Also du bist ja nun länger hier als ich, also kennst du dich hier aus, erklär mir wie es hier abgeht. Du kannst Mittelsmann für mich sein und ich muss doch gut mit meinem Zellennachbarn klar kommen oder?“
„Öhm ... klar. Also am besten kann ich dir alles zeigen wenn wir raus kommen.“
„Okay. Machen wir es so. Und ich richte mich hier erstmal ein.“
„Mach das.“

Daraufhin ging er zu den Gittern und setzte sich davor. Mann, an dem hätte ich hier noch zu arbeiten wenn er meine rechte Hand werden sollte.

Ich begann meine Sache auszuräumen, die ich mit nehmen durfte. Nachdem ich das gemacht hatte setzte ich mich auf mein Bett und überlegte wie ich mir hier einen Namen machen konnte. Einige Pläne hatte ich mir schon zurecht gelegt, und Mesut würde mir dabei behilflich sein.

Ey, Eric. Hat dir das morden gefallen?“ sagte er ohne mich anzugucken.

Ich überlegte was ich antworten könnte.

Also, ab und zu. Es kam auf den Mensch an.“
„Also hat es dir Spaß gemacht.“
„Bei den richtigen Leuten schon. Bei anderen war es nur ein Job.“
„Du hättest dich weigern können.“
„Wie hätte ich? Dann wäre ich doch der nächste gewesen.“
„Hast du einen Freund getötet?“
Er bohrte, alte Wunden brachen in mir auf und das äußerte sich bei mir mit einem Wutausbruch. Ich packte ihn, zog ihn nach oben und schlug ihn gegen die Gitter und verpasste ihm dann einen Schlag ins Gesicht.

Ich fing mich wieder, ließ ihn los und er sackte an den Gittern auf den Boden.

Lass das Thema. Ich will nicht darüber sprechen.“

Ist gut.“

Ich setzte mich wieder hin. „Tut mir Leid wegen dem Schlag.“
„Schon gut. Ist ja nichts besonderes.“

Ich musterte ihn wie er da hockte. Er hatte es geschafft mich innerhalb von zehn Minuten zum ausrasten zu bringen, obwohl ich normalerweise sehr ruhig und überlegt war.

Mir kam etwas komisch an dem Typ vor. Er war nicht der für den er sich ausgab. Das mit dem Überfall stimmte nicht, ich kannte die Typen die so etwas machten und er war nicht so einer. Und jetzt wo ich darüber nachdachte, die Geschichte machte keinen Sinn, warum sollten die Polizisten ihm nicht glauben das ein weiterer Täter auf der Flucht war. Er log mir ins Gesicht und testete aus wie weit er bei mir gehen konnte. Was war das nur für einer.

Sagst du mir jetzt warum du wirklich hier bist?“
Ich sah wie er blass wurde und mich anguckte.

Ja, ich weiß das du lügst. Deine Geschichte macht keinen Sinn.“

Er lachte. „Gewonnen. Gut.“ Er lächelte mich an.

Gewonnen? Was meinst du?“
„Du bist dahinter gekommen. Das heißt das du vernünftig und überlegt bist und es sich lohnt mit dir umzugehen.“

Wie meinst du das?“
„Weißt du, ich hatte schon mehrere Leute als Zellennachbarn in den zwei Jahren in denen ich hier bin. Dem ersten vertraute ich mich an und wollte sein Freund sein. Praktisch war ich sein Fußabtreter. Nach einiger Zeit kam das raus und er wurde in eine andere Zelle verlegt. Bei meinem neuen Nachbarn erzählte ich das was ich auch dir erzählt habe und er ließ mich mehr oder weniger in ruhe als wir hier waren. Also hab ich jedem neuen das gesagt und beschlossen mich nur mit jemandem an zu freunden der dahinter kommt. Während des Hofgangs blieb ich meist in der Bücherei, da sind immer aufmerksame Wachen und keiner konnte gegen mich vorgehen, weil wie du vermutlich gemerkt hast bin ich halt nicht der typische Insasse.“
„Aha, findest du das nicht übertrieben?“
„Nein. Soziale Kontakte sind mir unwichtig, das ist einer der Gründe warum mich niemand mag, ich bin ... man würde sagen schüchtern und kalt.“
„Und mir vertraust du jetzt?“
„Vertrauen ist ein großes Wort, aber ich sag es so, ich bin naiv genug zu denken das es so sein könnte.“
„Du bist ganz schön merkwürdig.“
„Ich weiß.“
„Also, was hast du getan?“
„Ich bin jetzt 20 Jahre alt, mit 18 habe ich den größten Fehler gemacht den man machen kann, ich habe jemanden getötet. Wie hier war ich immer der kleine, der schwache kurz ein Loser. Immer alle auf mich und ich habe alles in mich hinein gefressen, bis dann mit 18 ich ausgerastet bin. Ich habe einem Polizisten seine Waffe geklaut, wenn ich eins kann dann klauen, ist ein kleiner Tick von mir, und habe gewartet bis sie wieder kamen. Ich zog die Waffe und sagte: 'Lauft!' Sie liefen los und ich streckte einen nach dem anderen nieder. Ich weiß es war dumm, sehr dumm aber ich habe es getan, ich stehe dazu und die Konsequenzen siehst du ja hier.“

Ich blickte ihn genau an und versuchte etwas aus seinen Augen zu erfahren was er nicht zugegeben hatte, aber ich sah nur die Wahrheit. Er war eiskalt und berechnend, jetzt, als er einmal nicht so war hatte es ihm lebenslang hier rein gebracht. Oder musste er gar nicht lebenslang sondern war als Heranwachsender verurteilt worden.

Wie lange musst du sitzen?“
„Was meinst du wohl? Lebenslänglich.“

Naja, hätte ja auch Jugendstrafe sein können.“
„War es aber nicht.“

Nachdem Gespräch herrschte Stille in der Zelle, ich dachte darüber nach was ich hier machen könnte, und seine Gedanken konnte ich nicht erraten, er saß nur unbewegt an den Gittern und starrte aus der Zelle.

Dann erklang eine Glocke und die Zellen wurden geöffnet. Mesut bedeutete mir ihm zu folgen und er ging mir mir auf den Hof.

Okay, ich führ dich rum. Hier ist alles eingeteilt in Gruppen, naja außer mir und ein Paar anderen Außenseitern.“

Er brachte mich zu einem Basketballfeld und erklärte das hier ausschließlich die ehemaligen Gangmitglieder rumhängen, und das man bei denen vorsichtig sein sollte.

Im nördlichen Bereich des Hofes standen einige 2 Meter Männer die Leute wie uns mit einem Schlag aus den Latschen hauen könnten.

Im westlichen Bereich die südamerikanischen und lateinamerikanischen Häftlinge.

Und schließlich im Osten stellte er vor: 'La Familia', die ehemaligen Mitglieder der Mafia. Einige der Leute hier erkannte ich, und wusste direkt, das das die Leute sind auf denen meine Pläne basieren würden. Der Rest des Hofes war besetzt von einigen kleineren Gruppen.

Ich ging in Richtung der Familie und Mesut packte mich am Arm. „Warte, du warst doch wohl ein hohes Mitglied, sonst würde ich da nicht hingehen.“
„Keine Sorge, ich war die rechte Hand von Don Surelli.“
„Okay, dann ist gut, ich warte im Innenhof auf dich.“
„Du kommst nicht mit?“
„Nein! Ich bin kein Familienmitglied. Ich gehe da nicht hin.“
„Gut, ich hole dich ab wenn ich fertig bin.“

 

Fortsetzung folgt.

 

Stroy, Character, Idea (c) Seel Bloo

Bloo-Artz,
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